Mae Sai - Chiang Saen
Heute ging es mit der Hoellenmaschine nordwaerts Richtung Zentrum des Goldenen Dreiecks. Zuerst nach Mae Sai, der noerdlichste Punkt Thailands und zugleich Grenzstadt zu Myanmar (Burma). Man sollte hier nicht ohne Guide abseits der Strassen marschieren, da man sonst Gefahr laeuft, entweder von den Drogenbanden als amerikanischer Anti-Drogen-Agent oder von den Soldaten als Drogenkurier gehalten zu werden. Beides ist sicher nicht ganz schmerzlos. Erst 2001 musste die ganze Stadt (26 000 Einwohner) evakuiert werden, da Myanmar in einem Gefecht gegen ein aufstaendisches Bergvolk die Stadt unter Beschuss nahm.
Danach ging es zur Tham Luang - auch die Grosse Hoehle genannt. Erst kuerzlich entdeckt, kann man ca. 1km tief in die thailaendische Bergwelt eindringen, danach geht es weitere mind. (so genau ist sie noch nicht erkundet) 5km teils kletternd, teils gebueckt weiter. Da, entgegen meines Reisefuehrers, mich kein Guide bzw. Lampe vor der Hoehle erwartete und meine kleine Stirnlampe nach 150m mir nicht mehr den Weg laeuchten wollte, beschloss ich, doch lieber wieder umzudrehen und zurueck in die tropische Hitze zu kehren.
Danach ging mein Ritt weiter durch eine auesserts reizvolle Landschaft entlang des legendaeren Mekong Richtung Chiang Saen. Auf dem Weg dorthin bin ich quasi ins absolute Zentrum des Goldenen Dreiecks, dort wo der Mae Nam (Grenzfluss Thailand-Myanmar) in den Mekong (Grenzfluss Myanmar-Laos und Thailand-Laos) muendet; quasi am Dreilaendereck. Natuerlich darf ein Besuch ins majestaetische Opium-Hall (Museum ueber Opium) nicht fehlen.
Chiang Saen ist ein ziemlich verschlafenes aber nettes Dorf, welches auch einen Grenzuebertritt (mit Faehre) nach Laos anbietet. Eindrucksvoll ist der Blick von einem Huegel nebst Chiang Saen. Links ist Thailand, rechts vom Mekong ist Laos, die Berge ganz im Hintergrund sind in Myanmar. Danach gings wieder nach Chiang Rai. Dort angekommen, zuerst einmal befreit von den Muecken zwischen den Zaehnen, die man nach einem Motorradtrip im Land des Laechelns natuerlich vorfindet ;-). Aber dann hab ich mich wieder einer einstuendigen Fussmassage hingegeben. Herrlich...
Bis demnaechst,
Basti!

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