Bangkok - Tag 2
Nach dem Fruehstueck ging es mit dem Tuk-Tuk auf zum Koenigspalast. Neben diesem befinden sich auf der grossen Anlage ziemlich viele Tempelkomplexe; auch der Tempel mit dem wichtigsten Heiligtum der Thais: der Jade-Buddha (Wat Phra Kaea), ein ca. 60cm grosser Buddha, geschliffen aus einem einzigen Jadestein. (aeusserst interessant, Buddhisten beim Beten zu beobachten).
Danach weiter zum "liegenden Buddha" (Wat Pho), ein mehr als ueberdimensionaler liegender Buddha (auf dem Bild wirkt er gar nicht so gross - vielleicht weil ich doch etwas weiter hinten stehe ...jaja - die Japaner koennen halt auch nicht immer optimal fotografieren). Da kommen seine ca. 45m Laenge und ca. 15m Hoehe nicht richtig rueber.
Mit der Faehre dann zum Wat Arun, ein weiterer Tempel, auf der anderen Seite des Nam Chao Phraya, der schmutzige Fluss durch Bangkok, gelegen. Nachdem ich diesen bestiegen habe, gings weiter mit dem oeffentlichen Boot zum Chinaviertel. Habe mich ziemlich sehr nah an die wenigen Rettungswesten gesetzt (man weiss ja nie). Dort gut angekommen erforschte ich das Chinatown. Enge Gassen, gesteckt voll, Gedraenge. Dafuer kann man alles kaufen, was ich aber nicht ausnutzte (hatte keinen Guster auf getrockneten Schweinsschaedel, ...). Nach langem "Spaziergang" fand ich auch den "Goldenen Buddha". Wie der Name schon sagt war dieser ganz aus Gold - etwa 3m hoch und sehr, sehr dick.
Auf dem Rueckweg konnte ich noch eine Schweizerin aus den engen verwinkelten Gassen des Chinatowns retten. Sie beging den Fehler und fragte einen Thai nach dem Weg. Entweder derjenige, den man fragt, kann nicht (Plan-)Lesen (was hier der Fall war) oder er sagt einem, dass ausgerechnet jene Sehenswuerdigkeit, wo man hin will, heute geschlossen ist. Er kennt aber was viel besseres / einen richtigen Insidertipp -, wo er einem hinbringen koennte. Zufaellig ist genau daneben dann der Juwelier seines Vaters oder so aehnlich. Dank LonelyPlanet war ich vorgewarnt und konnte alle "closed" Highlights von Bangkok sehen. Da die Schweizerin im selben Viertel wohnt wie ich, nahmen wir gemeinsam die oeffentlichen Boote zurueck. Bei dem Verkehr hier ist man damit auch schneller unterwegs (abgesehen davon, dass es ziemlich interessante Sachen zu sehen gibt).
Nach dem Abendessen war dann das Lumpini Stadion mit Thai-Boxen dran. Da ich zu frueh dort war, beobachtete ich das Treiben am Lumpini-Night-Market (eigentlich beobachtete ich die Live-Uebertragung von Arsenal-Liverpool, was auf einer grossen Leinwand bei Festzeltstimmung uebertragen wurde). Noch wichtiger als Fussball ist fuer die Thais aber nun mal ihr Thai-Boxen. Da ich gehoert habe, dass die echten brutale Kaempfe meistens unter den Fans im dritten Rang abgehen und der zweite Rang so gut wie den Buchmachern gehoert, begab ich mich zu den restlichen Touristen, die sich dorthin verirrt haben, in den VIP-Ersten Rang. Ziemlich spannendes Spektakel (auch was sich so abseits des Rings abspielt). Thai-Boxen muss man gesehen haben, wenn man in Bangkok ist. EmpfehlenswertDa das bis 23:30 gedauert hat und ich vom Sightseeing ziemlich k.o. bin, gings mit dem Taxi ab ins Hotel. Aber vorher natuerlich noch ins Internetcafe.
Bis demnaechst!

1 Comments:
Wo ist das Photo von deiner Schweizerin? ;-)
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